Sie sind hier:
  • Vorschriften
  • Verordnung über den Nachweis der künstlerischen Befähigung beim Hochschulzugang vom 3. September 2020

Verordnung über den Nachweis der künstlerischen Befähigung beim Hochschulzugang

Veröffentlichungsdatum:07.09.2020 Inkrafttreten08.09.2020 FundstelleBrem.GBl. 2020, 901
Gliederungsnummer:221-b-4
Zitiervorschlag: "Verordnung über den Nachweis der künstlerischen Befähigung beim Hochschulzugang vom 3. September 2020 (Brem.GBl. 2020, S. 901)"

Einzelansichtx

Drucken
juris-Abkürzung: KunstBefHSchulZNV BR 2020
Dokumenttyp: Gesetze und Rechtsverordnungen
Dokumenttyp: Wappen Bremen
Gliederungs-Nr:: 221-b-4
juris-Abkürzung: KunstBefHSchulZNV BR 2020
Ausfertigungsdatum: 03.09.2020
Gültig ab: 08.09.2020
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle: Wappen Bremen
Fundstelle: Brem.GBl. 2020, 901
Gliederungs-Nr: 221-b-4
Zum 30.10.2020 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Auf Grund des § 33 Absatz 2 des Bremischen Hochschulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339-221-a-1), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 14. Juli 2020 (Brem.GBl. S. 712) geändert worden ist, wird verordnet:

Einzelansicht Seitenanfang

§ 1

(1) Die Hochschulzugangsberechtigung in den Studiengängen der Hochschule für Künste

Diplomstudiengang Freie Kunst,

Bachelor of Arts Integriertes Design,

Bachelor of Arts Digitale Medien,

Bachelor of Music Künstlerische Ausbildung und

Bachelor of Music Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

wird erworben durch

1.

den Nachweis der besonderen künstlerischen Befähigung für das gewählte Studium oder

2.

eine Zugangsberechtigung nach § 33 Absatz 1, 3, 3a, 3b, 4 oder 5 des Bremischen Hochschulgesetzes in Verbindung mit dem Nachweis der künstlerischen Befähigung für das gewählte Studium.

(2) Die Hochschulzugangsberechtigung in den von der Hochschule für Künste angebotenen Bachelor-Studiengängen Musikpädagogik und Musikwissenschaft, an denen die Universität Bremen beteiligt ist, wird durch eine Zugangsberechtigung nach § 33 Absatz 1, 3, 3a, 3b, 4 oder 5 des Bremischen Hochschulgesetzes in Verbindung mit dem Nachweis der künstlerischen Befähigung für diesen Studiengang erworben.

Einzelansicht Seitenanfang

§ 2

(1) Die besondere künstlerische Befähigung nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 und die künstlerische Befähigung nach § 1 Absatz 1 Nummer 2 sowie nach § 1 Absatz 2 werden durch das Bestehen einer auf den jeweiligen Studiengang bezogenen künstlerischen Aufnahmeprüfung nachgewiesen. Die Aufnahmeprüfung nimmt die Hochschule für Künste aufgrund einer Prüfungsordnung (Aufnahmeprüfungsordnung) ab.

(2) Die jeweilige Aufnahmeprüfungsordnung regelt nach Maßgabe dieser Verordnung den Prüfungsumfang und das Prüfungsverfahren einschließlich der Zusammensetzung und Beschlussfassung der Prüfungsgremien.

(3) Die Aufnahmeprüfung zum Nachweis der besonderen künstlerischen Befähigung nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 ist bestanden, wenn bei einer fünfstufigen Notenskala mindestens die Note „gut“ erreicht wird oder bei einer Bewertung nach Punkten von 100 insgesamt erreichbaren Punkten mindestens 80 Punkte erzielt werden; die Aufnahmeprüfung zum Nachweis der künstlerischen Befähigung nach § 1 Absatz 1 Nummer 2 ist bestanden, wenn mindestens die Note „ausreichend“ erreicht wird oder 60 von insgesamt 100 erreichbaren Punkten erzielt werden.

(4) Die Aufnahmeprüfung zum Nachweis der künstlerischen Befähigung nach § 1 Absatz 2 ist bestanden, wenn die Prüfungskommission feststellt, dass die Bewerberin oder der Bewerber über die musikalischen Fähigkeiten für die Instrumentalausbildung und die pädagogische Eignung für das Arbeitsfeld als Musiklehrerin oder Musiklehrer an allgemeinbildenden Schulen verfügt.

Einzelansicht Seitenanfang

§ 3

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

Bremen, den 3. September 2020

Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Einzelansicht Seitenanfang

Fehler melden: Information nicht aktuell/korrekt

Sind die Informationen nicht aktuell oder korrekt, haben Sie hier die Möglichkeit, dem zuständigen Bearbeiter eine Nachricht zu senden.

Hinweis: * = Ihr Mitteilungstext ist notwendig, damit dieses Formular abgeschickt werden kann, alle anderen Angaben sind freiwillig. Sollten Sie eine Kopie der Formulardaten erhalten wollen, ist die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse zusätzlich erforderlich.

Datenschutz
Wenn Sie uns eine Nachricht über das Fehlerformular senden, so erheben, speichern und verarbeiten wir Ihre Daten nur, soweit dies für die Abwicklung Ihrer Anfragen und für die Korrespondenz mit Ihnen erforderlich ist.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ihre Daten werden nur zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeitet und gelöscht, sobald diese nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Wenn Sie der Verarbeitung Ihrer per Fehlerformular übermittelten Daten widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte an die im Impressum genannte E-Mail-Adresse.