Sie sind hier:
  • Vorschriften
  • Auslegung des § 23 Absatz 2 und 3 BauNVO/1962-1990 bezüglich Eingangsvorbauten

Auslegung des § 23 Absatz 2 und 3 BauNVO/1962-1990 bezüglich Eingangsvorbauten

Verwaltungsvorschrift des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa vom 30. November 2010

Veröffentlichungsdatum:30.11.2010 Inkrafttreten30.11.2010
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 30.11.2010 bis 31.12.2015Außer Kraft
Bezug (Rechtsnorm)BauNVO § 23
Zitiervorschlag: "Auslegung des § 23 Absatz 2 und 3 BauNVO/1962-1990 bezüglich Eingangsvorbauten"

Einzelansichtx

Drucken
juris-Abkürzung:
Dokumenttyp: Verwaltungsvorschriften, Verwaltungsvorschriften, Dienstanweisungen, Dienstvereinbarungen, Richtlinien und Rundschreiben
Dokumenttyp: Wappen Bremen
Gliederungs-Nr::
Normgeber: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Erlassdatum: 30.11.2010
Fassung vom: 30.11.2010
Gültig ab: 30.11.2010
Gültig bis: 31.12.2015  Schriftgrafik ausserkraft
Quelle: Wappen Bremen
Gliederungs-Nr: keine Angaben verfügbar
Norm: § 23 BauNVO

Auslegung des § 23 Absatz 2 und 3
BauNVO/1962-1990 bezüglich Eingangsvorbauten
1

Verwaltungsvorschrift des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa
vom 30. November 2010

Da oftmals Bauanträge für Eingangsvorbauten gestellt werden, die über die Baulinie bzw. –grenze vortreten bzw. diese überschreiten, bitte ich zukünftig wie nachstehend zu verfahren:

1.
Die Überschreitung von Baulinien bzw. Baugrenzen durch Eingangsvorbauten kann in geringfügigem Ausmaß zugelassen werden (§ 23 Absatz 2 und 3 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in den Fassungen 1968 bis 1990).
2.
Unter „geringfügig“ wird in analoger Anwendung von § 6 Absatz 6 Nr. 2 der Bremischen Landesbauordnung vom 6. Oktober 2009 (Brem.GBl. S. 401) eine Überschreitung der Baulinien bzw. -grenzen durch Eingangsvorbauten bis maximal ein Drittel der Vorgartentiefe, jedoch höchstens 1,50 m verstanden.
3.
Die Breite der Eingangsvorbauten darf maximal ein Drittel der Gebäudebreite betragen, jedoch nicht mehr als 2,0 m.
4.
Auf eine nachbarliche Zustimmung kann verzichtet werden.
5.
Die Vorschriften des Gesetzes zur Pflege und zum Schutz der Kulturdenkmäler (Denkmalschutzgesetz) sind zu beachten.
6.
Diese Dienstanweisung tritt am 31. Dezember 2015 außer Kraft.

Fußnoten

1)

Die Anweisung tritt mit Ablauf des 31. 12. 2015 außer Kraft, vgl. Nr. 6.


Fehler melden: Information nicht aktuell/korrekt

Sind die Informationen nicht aktuell oder korrekt, haben Sie hier die Möglichkeit, dem zuständigen Bearbeiter eine Nachricht zu senden.

Hinweis: * = Ihr Mitteilungstext ist notwendig, damit dieses Formular abgeschickt werden kann, alle anderen Angaben sind freiwillig. Sollten Sie eine Kopie der Formulardaten erhalten wollen, ist die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse zusätzlich erforderlich.

Datenschutz
Wenn Sie uns eine Nachricht über das Fehlerformular senden, so erheben, speichern und verarbeiten wir Ihre Daten nur, soweit dies für die Abwicklung Ihrer Anfragen und für die Korrespondenz mit Ihnen erforderlich ist.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ihre Daten werden nur zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeitet und gelöscht, sobald diese nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Wenn Sie der Verarbeitung Ihrer per Fehlerformular übermittelten Daten widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte an die im Impressum genannte E-Mail-Adresse.