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Fachspezifische Prüfungsordnung für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium der Universität Bremen

Veröffentlichungsdatum:08.09.2011 Inkrafttreten01.10.2011 FundstelleBrem.ABl. 2011, 1265
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium der Universität Bremen vom 19. Januar 2011 (Brem.ABl. 2011, 1265)"

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juris-Abkürzung: KommMedWZwFäBacfPO BR
Dokumenttyp: Gesetze und Rechtsverordnungen
Dokumenttyp: Wappen Bremen
Gliederungs-Nr::
juris-Abkürzung: KommMedWZwFäBacfPO BR
Ausfertigungsdatum: 19.01.2011
Gültig ab: 01.10.2011
Gültig bis: 30.09.2020
Dokumenttyp: ohne Qualifikation
Quelle: Wappen Bremen
Fundstelle: Brem.ABl. 2011, 1265
Gliederungs-Nr: -
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2011 bis 30.09.2020

Der Fachbereichsrat 9 (Kulturwissenschaften) hat auf seiner Sitzung am 19. Januar 2011 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375) folgende Prüfungsordnung beschlossen:

Diese fachspezifische Prüfungsordnung gilt in Verbindung mit dem Allgemeinen Teil der Prüfungsordnungen für Bachelorstudiengänge (AT BPO) der Universität Bremen vom 27. Januar 2010 in der jeweils gültigen Fassung.

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§ 1
Studienumfang und Abschlussgrad

(1) Für den erfolgreichen Abschluss im Zwei-Fächer-Bachelorstudium sind insgesamt 180 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 6 Fachsemestern.

(2) Wird die Bachelorarbeit im Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ geschrieben, wird aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung der Abschlussgrad

Bachelor of Arts
(abgekürzt B. A.)

verliehen.

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§ 2
Studienaufbau, Module und Leistungspunkte

(1) Das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ wird als Zwei-Fächer-Bachelorstudium gemäß § 4 Absatz 1 Ziffer 2 AT BPO studiert.

(2) Im Zwei-Fächer-Bachelorstudium kann das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach oder als Komplementärfach studiert werden. Anlage 1 regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar, wenn

a)

das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach mit Schwerpunkt Medienanalyse studiert wird, d. h. insgesamt 120 CP umfasst (Anlage 1a),

b)

das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Profilfach mit Schwerpunkt Medienpraxis studiert wird, d. h. insgesamt 120 CP umfasst (Anlage 1b),

c)

das Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ als Komplementärfach studiert wird, d. h. insgesamt 60 CP umfasst (Anlage 1c).

(3) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht- und Wahlpflichtmodule werden mindestens im jährlichen Turnus angeboten.

(4) Module im Pflicht- und Wahlpflichtbereich werden in deutscher und englischer Sprache durchgeführt.

(5) Die den Modulen jeweils zugeordneten Lehrveranstaltungen werden in den Modulbeschreibungen ausgewiesen.

(6) Module werden als Pflicht- oder Wahlpflichtmodule durchgeführt.

(7) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT BPO durchgeführt. Darüber hinaus werden Lehrveranstaltungen in den folgenden Arten durchgeführt:

-

Lektüremodul als Selbststudium

-

Brückenveranstaltung zur Karriereplanung

-

Medienpraxisseminar

-

Praxisbegleitseminar

(8) Das Studium beinhaltet im Zwei-Fächer-Bachelorstudium als Profilfach ein obligatorisches Praktikum im Umfang von 6 CP. Näheres regelt die Praktikumsordnung.

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§ 3
Prüfungen

(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT BPO durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in den in Anlage 3 aufgeführten Formen erfolgen. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.

(2) Die Wiederholung von Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen.

(3) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.

(4) Prüfungen können in Form von Multiple Choice bzw. E-Klausuren durchgeführt werden. Näheres regelt Anlage 4.

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§ 4
Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen

Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt gemäß § 22 AT BPO in der jeweils gültigen Fassung.

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§ 5
Zulassungsvoraussetzungen für Module

Es gibt keine Zulassungsvoraussetzungen für Module.

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§ 6
Modul Bachelorarbeit

(1) Das Modul M12 „Bachelorarbeit Medienpraxis“ setzt sich zusammen aus der Bachelorarbeit (10 CP) und einem begleitenden Seminar (2 CP). Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen. Das Modul M13 „Bachelorarbeit Medienanalyse“ setzt sich zusammen aus der Bachelorarbeit (10 CP), einem begleitenden Seminar (2 CP) und einer Brückenveranstaltung zur Karriereplanung (3 CP). Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.

(2) Voraussetzung zur Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens 75 CP im Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Folgende Leistungen müssen erbracht worden sein:

a)

Modul Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 1,

b)

Modul Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2,

c)

Modul Methoden 1,

d)

Modul Methoden 2.

(3) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 2 Wochen genehmigen.

(4) Die Bachelorarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit mit bis zu 2 Personen erstellt. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar, abgrenzbar und bewertbar sein.

(5) Zur Bachelorarbeit findet kein Kolloquium statt.

(6) Die Bachelorarbeit kann im Studienfach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ geschrieben werden, wenn das Fach als Profilfach studiert wird.

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§ 7
Gesamtnote der Bachelorprüfung

(1) Die Gesamtnote errechnet sich aus den mit ihren CP gewichteten Fachnoten. Die Fachnote für das Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ wird aus den mit Leistungspunkten gewichteten Noten der Module gebildet, sofern diese nicht gemäß Absatz 2 aus der Gesamtnote herausgenommen werden.

(2) Die Note des jeweiligen Bachelormoduls (M12 oder M13) macht 20% der Fachnote aus. 80% der Fachnote werden aus den mit CP gewichteten Noten der Module gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt werden.

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§ 8
Inkrafttreten

Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor am 1. Oktober 2011 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierenden, die ab dem Wintersemester 2011/12 erstmals ihr Studium im Fach „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ im Zwei-Fächer-Bachelorstudium aufnehmen.

Genehmigt, Bremen, den 12. August 2011

Der Rektor
der Universität Bremen

Anlagen:

Anlage 1:

Studienverlaufspläne im Zwei-Fächer-Bachelorstudium: Module und Prüfungsanforderungen

 

a)

wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Profilfach (120 CP) mit Schwerpunkt Medienanalyse ist

b)

wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Profilfach (120 CP) mit Schwerpunkt Medienpraxis ist

c)

wenn „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ Komplementärfach (60 CP) ist.

Anlage 2:

Modulliste für Wahl- und Wahlpflichtmodule

Anlage 3:

Weitere Prüfungsformen

Anlage 4:

Durchführung von Prüfungen im Antwort- Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“

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Anlage 1:

Studienverlaufspläne

Der Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden, sofern keine Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 5 erforderlich sind.

1 a) Profilfach mit dem Schwerpunkt Medienanalyse (120 CP)

Studierende mit dem Komplementärfach Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften dürfen für das Modul M4 keine Module aus dem Curriculum ihres Fachs einbringen.

1. Fachsem.
[Basis]

2. Fachsem.
[Basis]

3. Fachsem.
[Methoden]

4. Fachsem.
[Methoden]

5. Fachsem.
[Spezialisierung]

6. Fachsem.
[Spezialisierung]

M1: Einführung in die KMW 1:
Theorien und Grundbegriffe
(9 CP, P, MP)

M2: Einführung in die KMW 2:
Mediensystem + Medienwandel
(9 CP, P, KP)

M5: Methoden 1:
Einführung + nichtstandardisierte
Verfahren
(9 CP, P, MP)

M6: Methoden 2:
Standardisierte
Verfahren
(6 CP, P, MP)

M9: Schwerpunktmodul 2
(9 CP, WP, MP)3

M13: Bachelorarbeit Medienanalyse
(15 CP, P, MP)

M3: Grundlagen der Digitalen Medien
(6 CP, P, MP)

M4: Grundlagen politischer Theorien/soziologischer Theorien/der BWL
(6 CP, WP, MP)1

M7: Medienpraxis
(6 CP, WP,MP)2

M11: Lektüremodul
(6 CP, WP, MP)

 

M8: Schwerpunktmodul 1
(9 CP, WP, MP)3

General Studies 6 CP

General Studies 9 CP

General Studies 15 CP

Summe: 36

Summe: 39

Summe: 45

Die General Studies Module beinhalten ein Berufsfachpraktikum von 8 Wochen zwischen dem 1. und 4. Fachsemester im Umfang von 6 CP.

P/WP/W: Pflicht-/Wahlpflicht-/Wahlmodul; MP/TP/KP: Modul,- Teil-, Kombinationsprüfung;

1 b) Profilfach mit dem Schwerpunkt Medienpraxis (120 CP)

Studierende mit dem Komplementärfach Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften dürfen für das Modul M4 keine Module aus dem Curriculum ihres Fachs einbringen.

1. Fachsem.
[Basis]

2. Fachsem.
[Basis]

3. Fachsem.
[Methoden]

4. Fachsem.
[Methoden]

5. Fachsem.
[Spezialisierung]

6. Fachsem.
[Spezialisierung]

M1: Einführung in die KMW 1:
Theorien und Grundbegriffe
(9 CP, P, MP)

M2: Einführung in die KMW 2:
Mediensystem + Medienwandel
(9 CP, P, KP)

M5: Methoden 1:
Einführung + nicht- standardisierte Verfahren
(9 CP,P, MP)

M6: Methoden 2:
Standardisierte Verfahren
(6 CP, P, MP)

M10: Praxissemester in einem Kooperationsunternehmen (inkl. Praxisbegleitseminar)
(18 CP, WP, MP)

M12: Bachelorarbeit Medienpraxis
(12 CP, P, MP)

M3: Grundlagen der Digitalen Medien
(6 CP, P, MP)

M4: Grundlagen politischer Theorien/soziologischer Theorien/der BWL
(6 CP, WP, MP)1

M7: Medienpraxis
(6 CP, WP, MP)2

 

 

M8: Schwerpunktmodul 1
(9 CP, WP, MP)3

General Studies 6 CP

General Studies 9 CP

General Studies 15 CP

Summe: 36

Summe: 39

Summe: 45

Die General Studies Module beinhalten ein Berufsfachpraktikum von 8 Wochen zwischen dem 1. und 4. Fachsemester im Umfang von 6 CP.

P/WP/W: Pflicht-/Wahlpflicht-/Wahlmodul; MP/TP/KP: Modul,- Teil-, Kombinationsprüfung;

1 c) Komplementärfach (60 CP)

1. Fachsem.
[Basis]

2. Fachsem.
[Basis]

3. Fachsem.
[Methoden]

4. Fachsem.
[Methoden]

5. Fachsem.
[Spezialisierung]

6. Fachsem.
[Spezialisierung]

M1: Einführung in die KMW 1:
Theorien und Grundbegriffe
(9 CP, P, MP)

M2: Einführung in die KMW 2:
Mediensystem + Medienwandel
(9 CP, P, KP)

M5: Methoden 1:
Einführung + nichtstandardisierte Verfahren
(9 CP,P, MP)

M6: Methoden 2:
Standardisierte Verfahren
(6 CP, P, MP)

M8: Schwerpunktmodul 1
(9 CP, WP, MP)3

M11: Lektüremodul
(6 CP, WP, MP)

M3: Grundlagen der Digitalen Medien
(6 CP, P, MP)

 

M7: Medienpraxis
(6 CP, WP, MP)2

 

 

Summe: 15 CP

Summe: 9 CP

Summe: 12

Summe: 9

Summe: 9

Summe: 6

P/WP/W: Pflicht-/Wahlpflicht-/Wahlmodul; MP/TP/KP: Modul,- Teil-, Kombinationsprüfung;
V/S/Ü/T: Vorlesung/Seminar/Übung/Tutorium; die voran stehende Zahl gibt den Umfang an SWS an;

Fußnoten

1

Es wird eines der drei angebotenen Grundlagenmodule gewählt.

1

Es wird eines der drei angebotenen Grundlagenmodule gewählt.

2

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Praxisveranstaltungen gewählt

2

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Praxisveranstaltungen gewählt

2

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Praxisveranstaltungen gewählt

3

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Schwerpunktseminaren gewählt.

3

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Schwerpunktseminaren gewählt.

3

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Schwerpunktseminaren gewählt.

3

Es werden zwei Seminare aus den angebotenen Schwerpunktseminaren gewählt.

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Anlage 2

Modulliste für Wahl- und Wahlpflichtmodule

K.-
Ziffer

Modulbezeichnung

CP

MP/ TP/ KP

Aufteilung CP
bei Teilprüfung

PL / SL
(Anzahl)

M4

Grundlagen (WP)

 

Lehrimporte aus FB 07 und 08

 

M4.1 politikwissenschaftlicher Theorien

6

Gemäß Anbieter

 

M4.2 soziologischer Theorien

6

Gemäß Anbieter

 

M4.3 der BWL

6

Gemäß Anbieter

M7

Medienpraxis (WP)

Es müssen 2 Seminare besucht werden, die aus einem Pool von Praxisveranstaltungen gewählt werden können

6

KP

 

Gemäß
Modulbeschreibung

M8/9

Schwerpunktmodul 1/2 (WP)

Es müssen 2 Seminare besucht werden, die aus einem Pool von Schwerpunktseminaren gewählt werden können; die Modulprüfung wird in einem der beiden Seminare abgelegt;

9

MP

 

PL: 1

M10

Praxissemester (WP)

18

MP

 

PL: 1

M11

Lektüremodul (WP)

6

MP

 

PL: 1

P

Praktikum (WP)

6

MP

 

SL: 1

K.-Ziffer: Kennziffer, MP: Modulprüfung, TP: Teilprüfung, KP: Kombinationsprüfung,
PL: Prüfungsleistung (= benotet), SL: Studienleistung (= unbenotet)

Profilfach: General Studies Module

K.-
Ziffer

Modulbezeichnung

CP

MP/ TP/
KP

Aufteilung CP bei
Teilprüfung

PL / SL
(Anzahl)

GS

General Studies (WP)

24

Lehrimport aus GS Pool FB 9, Uni Bremen gemäß Anbieter

 

 

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Anlage 3:

Weitere Prüfungsformen

Im Rahmen des Fachs „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ können folgende, den Rahmen der §§ 8 ff. AT BPO ergänzende Prüfungsformen angeboten werden:

-

wissenschaftliches Essay (ca. 5 Seiten),

-

wissenschaftliche Bibliografie (ca. 5 Seiten),

-

wissenschaftlicher Recherchebericht (ca. 5 Seiten),

-

wissenschaftliches Thesenpapier (ca. 5 Seiten),

-

Forschungsbericht (ca. 15 Seiten),

-

Bericht des Praxissemesters einschließlich wissenschaftlich basierter Reflexion (ca. 15 Seiten),

-

Selbststudienarbeit im Umfang von ca. 15 Seiten,

-

mit ca. 10 Seiten dokumentierte Medienprodukte.


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Anlage 4:

Durchführung von Prüfungen im Antwort-- Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“

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§ 1
Durchführung von Prüfungen im
Antwort-Wahl-Verfahren

(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin bzw. einem Prüfer gemäß § 27 AT BPO vorzubereiten. Die Prüferin bzw. der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt er bzw. sie das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist zulässig.

(2) Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, die gemäß Absatz 1 Satz 2 zu überprüfenden Kenntnisse der Kandidatinnen und Kandidaten festzustellen. Die Prüferin bzw. der Prüfer kann auch einen Pool von gleichwertigen Prüfungsfragen erstellen. In der Prüfung erhalten Studierende aus diesem Pool jeweils unterschiedliche Prüfungsfragen zur Beantwortung. Die Zuordnung geschieht durch Zufallsauswahl. Die Gleichwertigkeit der Prüfungsfragen muss sichergestellt sein. Die Voraussetzungen für das Bestehen der Prüfung sind vorab festzulegen. Ferner sind für jede Prüfung

-

die ausgewählten Fragen,

-

die Musterlösung und

-

das Bewertungsschema gemäß Absatz 4

festzulegen.

(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Kandidatin oder der Kandidat mindestens 50 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte erzielt hat. Liegt der Gesamtdurchschnitt der in einer Prüfung erreichten Punkte unter 50 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte, so ist die Klausur auch bestanden, wenn die Zahl der von der Kandidatin oder dem Kandidaten erreichten Punkte die durchschnittliche Prüfungsleistung aller Prüfungsteilnehmer um nicht mehr als 15 Prozent unterschreitet. Ein Bewertungsschema, das ausschließlich eine absolute Bestehensgrenze festlegt, ist unzulässig.

(4) Die Leistungen sind wie folgt zu bewerten: Wurde die für das Bestehen der Prüfung gemäß Absatz 3 erforderliche Mindestzahl der erreichbaren Punkte erzielt, so lautet die Note

„sehr gut“,

wenn mindestens 75 Prozent,

„gut“,

wenn mindestens 50
aber weniger als 75 Prozent,

„befriedigend“,

wenn mindestens 25
aber weniger als 50 Prozent,

„ausreichend“,

wenn keine oder
weniger als 25 Prozent

der darüber hinaus erreichbaren Punkte erzielt wurden.

(5) Erweist sich bei der Bewertung von Prüfungsleistungen, die nach dem Antwort-Wahl-Verfahren abgelegt worden sind, eine auffällige Fehlerhäufung bei der Beantwortung einzelner Prüfungsaufgaben, so überprüft die Prüferin oder der Prüfer die Prüfungsaufgabe mit auffälliger Fehlerhäufigkeit unverzüglich und vor der Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen darauf, ob sie gemessen an den Anforderungen gemäß Absatz 2 Satz 1 fehlerhaft sind. Ergibt die Überprüfung, dass einzelne Prüfungsaufgaben fehlerhaft sind, sind diese Prüfungsaufgaben nachzubewerten oder bei der Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht zu berücksichtigen. Die Zahl der für die Ermittlung des Prüfungsergebnisses zu berücksichtigenden Prüfungsaufgaben mindert sich entsprechend. Die Verminderung der Zahl der Prüfungsaufgaben darf sich nicht zum Nachteil der Studierenden auswirken. Übersteigt die Zahl der auf die zu eliminierenden Prüfungsaufgaben entfallenden Punkte 20 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte, so ist die Prüfung insgesamt zu wiederholen; dies gilt auch für eine Prüfungsleistung, in deren Rahmen nur ein Teil im Antwort-Wahl-Verfahren zu erbringen ist.

(6) Besteht nur ein Teil einer Klausur aus Prüfungsaufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren, so gilt diese Anlage mit Ausnahme von Absatz 5 Satz 5 2. Halbsatz nur für den im Antwort-Wahl-Verfahren erstellten Klausurteil.

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§ 2
Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“

(1) Eine „E-Klausur“ ist eine Prüfung, deren Erstellung, Durchführung und Auswertung (mit Ausnahme der offenen Fragen) computergestützt erfolgt. Eine „E-Klausur“ ist zulässig, sofern sie dazu geeignet ist nachzuweisen, dass die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann; erforderlichenfalls kann sie durch andere Prüfungsformen ergänzt werden.

(2) Die „E-Klausur“ ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Person (Protokollführerin oder Protokollführer) durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüfungskandidatinnen und -kandidaten, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Es muss sichergestellt werden, dass die elektronischen Daten eindeutig und dauerhaft den Kandidatinnen und Kandidaten zugeordnet werden können. Den Kandidatinnen und Kandidaten ist gemäß den Bestimmungen des § 24 Absatz 6 AT BPO die Möglichkeit der Einsichtnahme in die computergestützte Prüfung sowie in das von ihnen erzielte Ergebnis zu gewähren. Die Aufgabenstellung einschließlich der Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.

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